Die Weihnachtsmärkte Londons
LONDON IM ADVENT

Wenn die Tage kürzer werden, verwandelt sich London in eine Stadt aus warmem Lichterglanz, duftenden Marktständen und überraschenden Entdeckungen. Wer die Weihnachtsmärkte besucht, erlebt nicht nur festliche Buden – sondern ganz unterschiedliche Seiten der britischen Hauptstadt.
Ein besonderer Reiz liegt darin, dass sich die Märkte nicht gleichen: Am einen Ort schlendert man am Fluss entlang, am nächsten taucht man in ein grosses Winterfestival ein. Dazwischen warten bekannte Plätze, kleine Genussmomente und Wege, die sich wunderbar mit Londons Sehenswürdigkeiten verbinden lassen.
Am Southbank: Lichter am Fluss
Der Winter Market am Southbank Centre verbindet alpine Chalets mit der weiten Aussicht auf die Themse und die beleuchtete Skyline. Zwischen saisonalen Speisen, heissen Getränken und handgefertigten Geschenkideen wird der Spaziergang selbst zum Erlebnis – besonders, wenn sich die Lichter im Wasser spiegeln. Die Lage macht es leicht, den Markt mit einem Bummel am Flussufer oder einem Besuch der nahegelegenen Attraktionen zu kombinieren.
Winter Wonderland: ein ganzes Winterfestival
Im Hyde Park ist Winter Wonderland weit mehr als ein Weihnachtsmarkt: Marktstände, Lichter, Fahrgeschäfte, Shows und winterliche Aktivitäten machen den Besuch zu einem längeren Ausflug. Für die Saison 2026/27 nennt der Veranstalter den Zeitraum vom 19. November 2026 bis zum 3. Januar 2027; am Weihnachtstag bleibt das Gelände geschlossen. Wer bestimmte Attraktionen erleben möchte, plant am besten etwas Zeit ein und prüft vorab die aktuellen Eintritts- und Buchungsinformationen.
Leicester Square: mitten im West End
Der Markt am Leicester Square ist ein stimmungsvoller Zwischenstopp mitten im Theater- und Einkaufsviertel. Handwerk, festliche Leckereien und – je nach Saisonangebot – Eislaufen passen gut zu einem Abend im West End. Besonders schön ist die Verbindung aus Marktbesuch und Theater, denn hier lässt sich der Adventsbummel unkompliziert in einen ganzen London-Abend verwandeln.
Tradition und Weihnachtszauber
Am Trafalgar Square treffen Marktstände auf einen der bekanntesten Weihnachtsbräuche Londons: den grossen norwegischen Weihnachtsbaum und die Chöre, die im Dezember auf dem Platz auftreten. Zusammen mit der National Gallery gleich nebenan entsteht daraus ein schöner Kontrast aus Kunst, Stadtgeschichte und festlicher Stimmung. Der Markt eignet sich gut als kurze, atmosphärische Pause auf einem Rundgang durch das Zentrum.
Covent Garden: festliche Kulisse inklusive
Covent Garden begeistert in der Weihnachtszeit mit aufwendiger Dekoration, einem grossen Weihnachtsbaum und seiner unverwechselbaren Markthallen-Atmosphäre. Selbst ohne lange Einkaufsliste lohnt sich der Abstecher: Die Umgebung lädt zum Schauen, Fotografieren und gemütlichen Weiterziehen ein. Von hier aus liegen weitere bekannte Ecken des West End in angenehmer Gehweite.
So wird der Besuch entspannt
Die meisten Londoner Weihnachtsmärkte öffnen im November und bleiben bis in den Dezember oder frühen Januar geöffnet; die genauen Zeiten unterscheiden sich je nach Ort und Saison. Prüfen Sie deshalb vor der Reise die aktuellen Öffnungstage und – besonders bei grossen Veranstaltungen – die Eintrittsbedingungen. Für eine ruhigere Stimmung lohnt sich häufig ein Besuch unter der Woche oder früher am Tag, während die Abendstunden mit Lichtern und mehr Betrieb ihren eigenen Reiz haben.
Am schönsten wird die Route, wenn sie nicht nur von Markt zu Markt führt: Verbinden Sie einen Besuch mit einem Spaziergang entlang der Themse, einem Blick auf die grossen Sehenswürdigkeiten oder einer Shoppingpause. Lassen Sie bewusst Raum für spontane Abzweigungen – gerade die kleinen Momente zwischen den bekannten Highlights machen London im Advent besonders persönlich.
London persönlich entdecken
Weihnachtsmärkte sind ein wunderbarer Anfang – doch London hält im Advent noch viele weitere Geschichten und Geheimtipps bereit. Auf londontours.ch finden Sie spannende Einblicke in die Stadt und erfahren, wie eine persönlich begleitete, deutschsprachige Reise aus der Schweiz aussehen kann: mit kleinen Gruppen, sorgfältiger Organisation und Zeit für eigene Entdeckungen.




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